Emotionsregulation – belastende Gefühle loslassen und in Balance kommen

Wenn Gefühle den Alltag belasten

Emotionen, wie Freude aber auch Wut, Trauer, Enttäuschung, Scham oder Angst, sind ein wichtiger Teil von uns. Sie machen uns lebendig und zeigen uns, was uns bewegt und was für uns wichtig ist. Doch manchmal bleiben sie länger, als es uns guttut. Wir denken immer wieder an eine Situation, die längst vorbei ist, und fühlen dabei dieselbe Wut, dieselbe Enttäuschung, denselben Schmerz so als wäre es gerade erst passiert.

Zudem wird im Beruf oft erwartet, dass wir rational bleiben. Wir sollen meist sachlich entscheiden, professionell reagieren und Gefühle außen vor lassen. Doch was tun, wenn jemand eine Grenze überschreitet und die Wut einfach da ist? Wenn wir in einem Vorstellungsgespräch sitzen und eine vergangene Mobbingsituation uns nicht aus dem Kopf geht? Oder wenn wir uns auf eine neue Beziehung einlassen wollen, aber innerlich noch blockiert sind?

Emotionale Muster erkennen und verändern

Solche Erlebnisse können uns stark belasten. Häufig zeigt sich das auch körperlich als Anspannung, ein Engegefühl in der Brust oder eine Erschöpfung, die sich nicht erklären lässt. Das sind oft Zeichen, dass etwas noch nicht verarbeitet ist.

Manchmal wird daraus auch ein dauerhafter Stresszustand. Wir stehen ständig unter Strom, kommen selbst nach Feierabend oder im Urlaub nicht richtig zur Ruhe oder haben das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Die Gedanken kreisen weiter, Kleinigkeiten bringen uns schneller aus dem Gleichgewicht und die innere Anspannung wird zum ständigen Begleiter.

Stress entsteht dabei nicht nur durch äußere Belastungen. Häufig tragen auch belastende Erfahrungen, ungelöste Konflikte, innere Antreiber oder hohe Ansprüche an uns selbst dazu bei, dass unser Stresssystem dauerhaft aktiviert bleibt. Genau hier setzt die Emotionsregulation an. Denn wenn belastende Gefühle verarbeitet werden und wir einen neuen Umgang mit ihnen finden, verändert sich oft auch unser Stresserleben.

Emotionsregulation


„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Freiheit.”

Viktor Frankl

Emotionsregulation im Coaching

Je nach Anliegen setzen wir dort an, wo Veränderung möglich wird – manchmal im Gespräch, manchmal mit einer Methode wie Hypnose und oft mit einer Kombination aus beidem. Dabei entsteht häufig auch ein neuer Blick auf das eigene Erleben und die Situation.


Manchmal stellen wir erst im Nachhinein fest, dass sich bestimmte Situationen immer wieder auf ähnliche Weise wiederholen. Oder wir erkennen, dass wir immer wieder an Menschen geraten, die unsere Grenzen nicht respektieren. Oft spielt dabei auch das Selbstwertgefühl eine Rolle: Wer sich selbst nicht genug zutraut, tut sich beispielsweise schwerer, Grenzen zu setzen und sich von Verletzungen zu erholen.


Zudem bekommst Du im Coaching wirksame Methoden wie PEP® an die Hand, die nicht nur auf der Verstandesebene ansetzen, sondern auch dort, wo belastende Gefühle und Erfahrungen gespeichert sind. So ist es häufig möglich, die Intensität belastender Emotionen zu regulieren. Das kann helfen, belastende Erfahrungen leichter loszulassen, sich nicht mehr von ihnen leiten zu lassen und zukünftigen Herausforderungen gelassener zu begegnen.


Das Ziel ist es, mit Dir und Deinen Emotionen in Balance zu kommen, sodass sie Dich informieren, statt Dich zu überwältigen.


Veränderung beginnt oft dort, wo sich nicht nur unser Denken, sondern auch unser Fühlen verändern darf. Informiere Dich gerne über mein Angebot oder vereinbare ein unverbindliches Infogespräch.